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Häufige Fragen

Alles, was Sie
wissen möchten.

Ehrliche Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden — rund um den Import von Premium- und Luxusfahrzeugen aus Japan.

Grundlagen & Kosten

Allgemeine Fragen

Japanische Käufer pflegen ihre Fahrzeuge außergewöhnlich sorgfältig — das gilt besonders für importierte Premium- und Luxusmarken wie Porsche, Mercedes-AMG, Rolls-Royce, Ferrari und Lamborghini. Die Folge: geringe Laufleistungen, gepflegte Servicehistorien und ein Fahrzeugzustand, der in Deutschland selten zu diesem Preis zu finden ist. Dazu kommt ein strukturelles Preisargument: Japanische Fahrzeuge unterliegen einer hohen Abschreibungsrate, sobald sie das Händlernetz verlassen. Was in Japan als günstig gilt, entspricht in Deutschland einem Fahrzeug in herausragendem Erhaltungszustand — zu einem fairen Einstiegspreis.

Die Kaution (typisch 500–1.500 €, je nach Fahrzeugwert) wird auf ein deutsches Treuhandkonto eingezahlt — rechtlich getrennt von unserem Betriebsvermögen. Das Geld liegt dort, bis das Fahrzeug bei Ihnen ankommt und übergeben wird. Die Kaution sichert beide Seiten ab: Sie stellt sicher, dass wir als Bieter bei der japanischen Auktion ein ernsthaftes Mandat haben, und schützt Sie davor, dass Ihr Geld im Betrieb verschwindet. Bei einem Nicht-Zuschlag an der Auktion wird die Kaution vollständig zurückgezahlt. Bei Auftragserteilung wird sie auf den Gesamtbetrag angerechnet.

Die Gesamtkosten setzen sich aus mehreren Positionen zusammen: Auktionspreis, japanische Auktionsgebühren (ca. 3–5 %), Inland-Transport in Japan (ca. 150–250 €), Verschiffung Ro/Ro (ca. 900 €) oder Container (ca. 1.600 €), Importzoll (10 %), Einfuhrumsatzsteuer (19 %), Handling, Zollanmeldung und Agent vor Ort (650 €), TÜV-Einzelabnahme (ca. 600–1.200 €) und FIRSTCARMOTORS Serviceprovision (8 % bei Vorkasse, 12 % bei Anzahlung). Nicht im Kostenrechner enthalten sind TÜV-Einzelabnahme, Zulassungskosten, Überführung und mögliche Reparaturen — diese Posten hängen vom konkreten Fahrzeug ab und werden individuell kalkuliert. Sie erhalten vor Auftragserteilung eine vollständige Kostenaufstellung.

Der Seeweg von Japan (Yokohama) nach Deutschland (Hamburg) dauert ca. 5–6 Wochen. Inklusive Auktion, japanischer Exportabwicklung, Zoll, TÜV-Einzelabnahme und Zulassung sollten Sie mit einem Gesamtzeitraum von ca. 12 Wochen ab Auftragserteilung rechnen.

Wir bieten zwei Zahlungsmodelle. Bei Vorkasse zahlen Sie den vollständigen Betrag vor dem Ankauf; unsere Serviceprovision beträgt dann 8 %. Bei der Anzahlung zahlen Sie 50 % bei Auftragserteilung und den Rest bei Ankunft des Fahrzeugs; weil wir mit der zweiten Hälfte in Vorleistung gehen, beträgt die Serviceprovision 12 %. Davon zu unterscheiden ist die Kaution für die Auktionsteilnahme: Sie liegt auf einem deutschen Treuhandkonto und wird bei Zuschlag mit dem Kaufpreis verrechnet. Im Erstgespräch klären wir, welches Modell zu Ihnen passt.

Fahrzeuge unter 80.000 € Auktionspreis werden in der Regel per Ro/Ro verschifft (ca. 900 €), ab 80.000 € per Container (ca. 1.600 €). Bei seltenen Konfigurationen kann der Container auch unterhalb dieser Grenze sinnvoll sein. Der Seeweg führt von Yokohama nach Hamburg und dauert ca. 5–6 Wochen. Sie erhalten Tracking-Informationen ab dem Auslaufen.

Sollte das Fahrzeug nicht zugeschlagen werden, erhalten Sie Ihre Kaution in voller Höhe zurück — es entstehen keine Zusatzkosten. Sie können unmittelbar eine neue Auktion für ein anderes Fahrzeug mit denselben Konditionen starten.

TÜV, Recht & Risiken

Technische & rechtliche Fragen

Importierte Fahrzeuge werden mit einer Fahrzeug-Einzelgenehmigung (FE) nach § 21 StVZO zugelassen. Notwendige technische Anpassungen: Scheinwerfer (ggf. Umbau auf EU-Lichtverteilung), Tacho-Umrüstung, OBD-Diagnose und Abgasuntersuchung, Reflektoren und Beleuchtung nach StVZO. Wir koordinieren alle Anpassungen vor der Abnahme.

Ja, Fahrzeuge aus Japan sind grundsätzlich Rechtslenker (RHD). Ein Fahren mit Rechtslenker ist in Deutschland vollkommen legal. Auf Wunsch koordinieren wir einen Linkslenker-Umbau durch einen zertifizierten Fachbetrieb.

Ja. Sie erhalten ein deutsches Kaufvertragsdokument mit gesetzlicher Sachmängelhaftung nach BGB. Das bedeutet: Wenn sich ein Mangel zeigt, der weder für Sie noch für uns bei Vertragsschluss erkennbar war, haben Sie einklagbare Rechte — keine Kulanzentscheidung, sondern ein gesetzlicher Anspruch.

Der aktuelle JPY/EUR-Kurs wird bei der Angebotsstellung zugrunde gelegt und transparent kommuniziert. Im Rahmen des Erstgesprächs erläutern wir Ihnen, wie wir mit Kursschwankungen umgehen.

Japanische Fahrzeugauktionen sind seriöse, regulierte Handelsereignisse. Dennoch gibt es Restrisiken: Gutachten-Ungenauigkeiten, kein Rücktrittsrecht nach Zuschlag, Wechselkursrisiko, mögliche Verzögerungen. Wir minimieren diese durch akribische Fahrzeugselektion und transparente Kommunikation.

Ja, trotz Linksverkehr gibt es in Japan regelmäßig Linkslenker — besonders bei europäischen Importfahrzeugen, also genau in unserem Segment. Wir beschaffen sie gezielt, dann ist kein Umbau nötig. Ist im Wunschmodell kein Linkslenker zu bekommen, bleibt der Umbau durch einen zertifizierten Fachbetrieb die Alternative.

Sie erhalten alle Dokumente, die für Zulassung und Weiterverkauf in Deutschland nötig sind — einschließlich der japanischen Originalunterlagen zum Fahrzeug. Welche das im Einzelnen sind, hängt vom Fahrzeug und vom Einfuhrweg ab.

Nein. Alle Zollformalitäten, die TÜV-Einzelabnahme, technische Anpassungen und die Zulassung übernehmen wir komplett. Sie erhalten das Fahrzeug zugelassen, fahrbereit und mit den Fahrzeugunterlagen. Überführung oder persönliche Abholung stimmen wir separat mit Ihnen ab.

Fahrzeuge & Auktionen

Fragen zu Fahrzeugen und Zustand

Wir beschaffen Premium- und Luxusmarken: Porsche (911, Cayenne, 718, Panamera, Taycan), Mercedes-AMG (GT, C 63, G 63, E 63, S 63), Rolls-Royce (Ghost, Phantom, Cullinan), Ferrari (Roma, SF90, F8), Lamborghini (Urus, Huracán), Bentley (Continental GT, Flying Spur), BMW M (M3, M4, M5, M8), Audi RS (RS 6, RS 7, R8).

Japan gilt weltweit als eines der Länder mit dem besten Erhaltungszustand bei Gebrauchtwagen: strenge Shaken-Fahrzeuguntersuchung, hohe Straßenqualität, kulturell verankerte Sorgfalt, geringe Jahresdurchschnittslaufleistungen (oft unter 8.000 km/Jahr). Wir empfehlen grundsätzlich Fahrzeuge ab Grade 4.

S: Neuwertig; 5: Sehr gut; 4,5: Gut; 4: Normal gut; 3,5: Leichte Lackierungen; 3: Merkliche Mängel; 2/R: Stärkere Mängel. Wir empfehlen grundsätzlich Fahrzeuge mit Grade 4 oder besser.

Für die Zollerleichterung auf 0 % (Oldtimer-Import) muss das Fahrzeug mindestens 30 Jahre alt sein. Jüngere Fahrzeuge unterliegen dem regulären Importzollsatz von 10 %. Für die TÜV-Einzelabnahme gibt es kein Mindestalter.

Japanische Halter dokumentieren Wartung und Reparaturen überdurchschnittlich gut. Regelmäßige Wartung ist gesellschaftliche Norm — besonders bei Premiumfahrzeugen. Die Unterlagen erhalten Sie in japanischer Sprache und werden von uns eingeordnet. Wir können aber keine Lückenlosigkeit garantieren; der Zustand der Unterlagen hängt vom Fahrzeugalter und seiner Historie ab.

Ja. Bei Fahrzeugen der Auktionsgrade 4 oder besser erhalten Sie Fotodokumentation und auf Wunsch einen Bericht unseres lokalen Partner-Inspektors in Japan. Das Auktionsblatt mit den Zustandsnoten beschaffen wir für jeden Kandidaten. Sie entscheiden, bevor wir bieten.

Kein Problem — wir suchen gezielt nach Ihrem Wunschfahrzeug in den japanischen Auktionen. Nutzen Sie unsere Wunschfahrzeug-Anfrage-Seite: Nennen Sie uns Marke, Modell, Budget und Ausstattung — wir kümmern uns um die Suche. Jede Woche kommen neue Fahrzeuge in die Auktionen.

Ihre Frage nicht dabei?

Kein Problem — sprechen Sie uns direkt an. Im kostenlosen Erstgespräch beantworten wir alle Fragen zu Ihrem Wunschfahrzeug, Ihrem Budget und welche Premium- und Luxusfahrzeuge aktuell in Japan verfügbar sind.